Lukas:
Dass die Qualität des Kaders nicht steigt sondern stagniert oder sogar singt liegt wohl hauptsächlich am Budget. Und bei gleichbleibenden Sponsoreneinnahmen ist ein kleineres Budget die logische Konsequenz aus sinkenden Zuschauereinnahmen durch den Rückgang des Zuschauerschnitts.
Wenn also nächste Saison das Budget für die Mannschaft erneut etwas gesenkt wird, darfst du dir getrost auf die Fahnen schreiben, dass du einen Anteil daran hast.
Euer Vorstand ist aktuell so weitsichtig, das Budget dem Zuschauerschnitt des Vorjahres anzupassen. Gäbe es die Unsicherheit der Stadionfrage nicht, würde man in Kaufbeuren sicher ernsthaft darüber nachdenken, in die wirschaftlich zweifellos attraktivere Oberliga zu gehen. Doch aktuell muss man "Flagge" zeigen und gegenüber der Stadt und den Bürgern Profieishockey in der DEL2 verkaufen um die neue Eishalle auch in der entsprechenden Grösse zu bekommen.
Beiträge von BraverFan
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Er hat letzte Saison ein Trainingsjahr eingelegt, um seine Leistungen in Kaufbeuren noch toppen zu können
Spaß beiseite: Ich freue mich auf ihn, macht einen sympatischen und vor allem fitten Eindruck. Was sagen denn die Füssener über ihn?
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Schwer einzuschätzen. Er kommt ja aus der Division III der NCAA. Ist ja nicht mit der NCAA vergleichbar, in der überwiegend die großen Unis vertreten sind. Hab nur gesehen, dass der Miesbacher Konti des letzten Jahres Cotnoir auch in dieser Liga gespielt und ähnlich gescored hat.
War in der Bayernliga auch recht erfolgreich.
Schwierig, solche Quervergleiche zu ziehen.
Mal sehen, wie er einschlägt. -
Tomas war damals wohl unser bester Verteidiger. Qualitativ hat sich seitdem unser Kader zwar enorm entwickelt, aber auch Tomas wird durch seine Zweitliga-Erfahrung noch deutlich stärker sein als damals.
In jedem Fall eine Top-Vepflichtung! -
Der Kader ist noch stärker als letzte Saison. Top 4 dürfte kein Problem sein.
Auf dem Papier scheint der Kader stärker zu sein, als in der abgelaufenen Saison. Ich habe die OL-Süd zwar nur am Rande mitverfolgt, aber das hervorragende Abschneiden von Bayreuth als Aufsteiger war schon etwas überraschend. Kam evtl. dadurch zustande, dass sie weitestgehend von Verletzungen verschont blieben und die Spieler ihr Potential die ganze Saison hindurch immer voll abrufen konnten. Beides muss nicht zwangsläufig in der kommenden Saison wieder genauso laufen. Für mich sind Selb und Freiburg die beiden Kandidaten, die sich um Platz 1 streiten. Bayreuth hat sicher alle Chancen, sich direkt dahinter zu platzieren, aber es kann auch sein, dass Mannschaften wie Peiting, Klostersee oder Bad Tölz sich noch davor schieben. In der Liga wird wohl weiterhin jeder jeden schlagen können, daher würde ich eine Aussage "Top-4 sollte kein Problem sein" höchstens für Freiburg und Selb gelten lassen.Man kann aber vor Bayreuth nur den Hut ziehen: Die Leistungsträger alle beisammen zu halten - gerade nach einer so erfolgreichen Saison, wo den Spielern sicher das eine oder andere Angebot anderer Vereine ins Haus flattert - und dazu den Kader noch punktuell zu verstärken, war schon eine Herkulesaufgabe.
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Ich finde es gar nicht schlecht, dass es nur 4 Teams sind, die dann gegen Oberligisten aus anderen Regionen um den Aufstieg spielen. Aufgrund der großen Entfernungen ist für die überwiegend aus Amateuren bestehenden Vereine und deren Spieler der Aufwand schon enorm. Und finanziell muss man dann hoffen, dass es kein Draufzahlgeschäft wird. Hohe Reisekosten und im Gegenzug oft kaum Gästefans...
Dass gerade aus Selb hier Kritik kommt überrascht mich, da sie erst vor wenigen Wochen gejammerthaben dass die Aufstiegsrunde ein Draufzahlgeschäft war. Und das trotz des hohen Zuschauerschnitts.Und zu den Klagen, dass der Süden mit 2 Plätzen und der Norden mit einem Platz gegenüber dem Westen und dem Osten bevorzugt sind, sei gesagt: Wenn ihr Gleichheit und Gerechtigkeit wollt, geht unter das Dach des DEB und löhnt zusätzlich zu den Abgaben an den LV die 5 % der Zuschauereinnahmen an den DEB! Dann könnt ihr auch eine Gleichbehandlung einfordern.
In Summe dürfte das ein 6stelliger Betrag sein, der dem klammen DEB gut tun würde, aber das können sich die benachteiligten Ost- und Westvereine ja nicht leisten... -
Slava hat in Dresden verlängert. Damit haben die Wünsche nach einem deutschen Top-Verteidiger einen Dämpfer erhalten. Bin gespannt, wen der ESVK noch aus dem Hut zaubert.
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Dafür ist hier im Dresden Thread endlich mal was los...
Gibts hier eigentlich keinen Mod, der die Posts zu Gehältern in nen Separaten Thread stecken kann? -
Ich bin davon überzeugt, dass es keinen aktuellen Oberligisten gibt, der einem Spieler auch nur annähernd 67.000 Euro netto pro Saison zahlt.
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Allzu überraschend dürfte der Abgang von Jirik für Erding nicht gewesen sein, denn dass er mit mehreren anderen Oberligisten verhandelt, sollte man in Erding svhon mitbekommen haben.
Wenn man sich mit Jirik Mitte April mündlich einigt und es seitdem nicht schafft, das zu Papier zu bringen, braucht man sich nicht wundern, wenn Jirik sich anderweitig umsieht.
Aber Glückwunsch zu Schembri. -
bad-maddin84:
Ein guter Beitrag.Bleibt zu hoffen, dass in Dresden nun ernsthaft versucht wird, auch langfristig solide zu planen und zu wirtschaften.
Für einen Außenstehenden wie mich, der sich auch nur eher am Rande mit der DEL2 beschäftigt, und nur so nebenbei Info´s aufschnappt, ohne sich mit dem jeweiligen Verein zu beschäftigen, kommt es halt in etwa so rüber:
- Dresden holt Slaventinski (der zahlreiche Angebote hatte)
- Dresden ist pleite und die Stadt muss einspringen.
Das kommt bei jemandem wie mir, der keinen Einblick hat, so an, dass hier noch der Kader verstärkt wurde, obwohl man wusste, dass man es sich nicht leisten kann. Aber ob nun 10.000 Euro mehr oder weniger von der Stadt zu tragen sind, spielt eher eine untergeordnete Rolle.Wie gesagt, ich hoffe, dass man nun auch in Dresden langsam lernt, wirtschaftlich vernünftige Entscheidungen zu treffen und nicht in 2 oder 3 Jahren mal wieder plötzlich ein großes Loch in der Kasse hat...
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Keine große Überraschung. Aber Glückwunsch. Da habt ihr euch einen soliden Verteidiger geangelt...
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Ich meine mit dem harten Kern die Leute, die so oder so zu jedem Heimspiel kommen. Und gerade von denen die nicht in der Fankurve stehen, wird sogar ein großer Teil nix mit dem Namen anfangen können, weil sie sich gar nicht oder nur am Rande mit DEL-Eishockey beschäftigen sondern sich ausschließlich mit dem eigenen Verein und ein bißchen mit der eigenen Liga beschäftigen.
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Wieso profitiert die gesamte Liga von Deggendorfs Verpflichtung? Was habt ihr in Selb davon? Kein einziger "Eventie" kann mit dem Namen was anfangen, teils sagt der Name nicht mal dem harten Kern der Fans was... Ein Greilinger damals in der Bayernliga, das war einer, bei dem auch der Rest der Liga etwas profitiert hat.
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Dem Jammern über das harte Los der "Ausbildungsvereine" kann ich nur bedingt nachvollziehen. Natùrlich tut es weh, wenn die eigenen Nachwuchsspieler nach ein oder zwei Jahren bei den Senioren den nächsten Schritt machen und in eine höhere Liga wechseln. Schließlich kommen auch zahlreiche talentierte und ambitionierte Spieler aus der Umgebung zu den Ausbildungsvereinen und verlassen ihren Heimatverein schon im Schüler- oder Jugendalter.
Ich verfolge die ersten Schritte der Spieler im Nachwuchsalter kaum, aber ein Detsch ist beispielsweise in Landsberg geboren und hat wahrscheinlich dort das Eishockeyspielen erlernt. Wird aber, weil er im Nachwuchsalter nach Kaufbeuren gewechselt ist, als Kaufbeurer Eigengewächs gepriesen.
Oder der angesprochene Loibl... Er ist in Straubing geboren und gilt hier als Landshuter Nachwuchsspieler.
Warum bringen denn Vereine wie Memmingen, Landsberg, Buchloe, Pfronten, Sonthofen und Kempten so selten Eishockeyprofis raus? Weil keine Talente vorhanden sind? Nein, sondern weil die äußerst talentierten Spieler im Alter von 12, 13 oder 14 nach Füssen oder Kaufbeuren wechseln, um dort auf höchstem Niveau im Nachwuchs spielen zu können und die Chance, für einen U-Lehrgang eingeladen zu werden, bei diesen Vereinen um ein vielfaches größer ist.Von den Spielern, für die es dann nicht zu Profi sondern "nur" für die Oberliga reicht, profitieren die vermeintlichen Ausbildungsvereine dann auch enorm, obwohl die Basis der Ausbildung im jeweiligen Heimatverein passiert ist. -
Tatsache ist, dass Kassel einige Spieler mit dem großen Geldbeutel gelockt hat. Irgendwann kann man die überhöhten Gehälter nicht mehr zahlen und finanziert die Spieler übers Amt.
Und wenn ich von Kasseler Seite höre, dass ein Wysik aus der Bayernliga sicher nicht teuer war... Er war bei Pfaffenhofen Profi und ist während der Saison trotz laufenden Vertrages außerhalb des Transferfensters der Bayernliga von Pfaffenhofen nach Kassel gewechselt! Aber nein, der Spieler ist sicher von sich aus auf Kassel zugekommen und hat angeboten, für die Hälfte seines Salärs für Kassel zu spielen...Mir geht das Gejammer in Kassel schon möchtig auf den Senkel. Die ach so hohe Eismiete hält sie jedenfalls nicht davon ab, gutes Geld an die Spieler zu zahlen und andere Vereine deutlich zu überbieten. Und wenns dann finanziell eng wird, liegt es an der hohen Eismiete...
Dort scheint es nicht möglich zu sein, sich wegen der hohen Fixkosten der Eismiete sich mal Gedanken zu machen, welches Budget mir dann für die Zusammensetzung des Kaders bleibt. Nein, in Kassel wird scheinbar der Kader ohne Budget-Limit zusammengestellt (und wenns sportlich nicht reicht, noch nachgerüstet) und wenn die Gesamtkosten nicht über Sponsoren und Zuschauereinnahmen abgedeckt werden können, ist die hohe Eismiete schuld.Da braucht sich in Kassel doch keiner Wundern, dass sie in Deutschland mittlerweile niemand mehr mag!
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Deutlich geringere Verbandsabgaben, deutlich geringere Schiedsrichterkosten, keine Abgaben in den Reindl-Pool, kein zweiter Ausländer, kürzere Saison (und damit "Gehalts"-Kosten bei der ganzen Mannschaft für einen Monat sparen...).
Da kommst in Summe nah an einen 6stelligen Betrag den du dir in der Bayernliga gegenüber der Oberliga sparst. Wenn du dann noch (wie Schweinfurt in der abgelaufenen Saison) nur einen Zuschauerschnitt von unter 600 hast, kannst hier nur einen Bruchteil über die zusätzlichen Heimspiele oder höheren Eintrittspreise in der Oberliga ausgleichen.