Aktuelle politische Lage in Deutschland

  • Niemand bestreitet eine Transformation, auch wenn das immer euer Denken sein mag.

    Nur ist ist Diese völlig daneben, kapazitätstechnisch nicht machbar und technologisch nicht reif.

    Warum soll sie denn technologisch nicht reif sein? Und was sind die Alternativen, die im entsprechenden Zeithorizont ein besseres Ergebnis liefern?

  • Gut, das ist für mich wie bei den Pharisäer in China..

    Über 1000 Kohlekraftwerke in China, dutzende neue Atomkraftwerke geplant.

    Aber das müsste man von vielzähligen Seiten betrachten.

    China macht das was sich rechnet. Das sieht man an der Entwicklung BEV/ PHEV. Wenn´s so weiter geht wird der BEV vom PHEV abgelöst und dann sind wir wieder beim Verbrenner.

    ""Batterie-elektrische Fahrzeuge (BEV) kamen dabei auf 551.000 der 991.000 NEV-Verkäufe, 10 Prozent bergab gegenüber Juni, aber ein moderates Plus von 2,6 Prozent gegenüber Juli 2023. Der Plug-in-Hybrid-Absatz (PHEV) stieg dagegen auf ein Allzeithoch von 438.000 Einheiten (+0,5% gegenüber Juni, +81% YoY). Dieser Trend hält in China nun schon seit mehreren Monaten an. Die Verkäufe von Brennstoffzellen-Fahrzeugen bleiben dagegen unbedeutend: Sie lagen im Juli bei 1.000 Einheiten.

  • Ich bin mir sicher was eine grüne deutsche Aussenministerin oder allgemein viele von aussen über ihn denk, tangiert den höchstens peripher 8) von Ernst nehmen mal ganz zu schweigen. Der schmunzelt die fast alle mehr oder weniger weg, weil er sehr ähnlich über uns denkt wie Putin, nur verpackt er es diplomatischer in wenig bis nichts von Bedeutung sagen und noch weniger zulassen. Der handelt einfach wie es ihm passt.

  • Warum soll sie denn technologisch nicht reif sein? Und was sind die Alternativen, die im entsprechenden Zeithorizont ein besseres Ergebnis liefern?

    Das E-Auto ist in der Reife nicht so weit, wie es Habeck vor ein paar Jahren suggeriert wurde.

    Der Verbraucher ist nicht dumm, darum die schlechten Absatzzahlen. Gründe wurden mehrmals genannt.

    Zusätzlich ist das Vertrauen gerade komplett verspielt. Wirtschaftspsychologie !

    Der hat die E-Reife, salopp gesagt, einfach um ca. 5-8 Jahre vorgezogen.

    Euro 7 ist fast nicht einhaltbar. Der wirtschaftliche Schaden ist nicht mehr gerechtfertigt.

    Hätte er ein bisschen Ahnung von Wirtschaft, dann hätte er sich den Bären nicht aufbinden lassen.

    Zudem hat er den Kardinalsfehler gemacht, sich sein Beraterstab aus dem Klüngel zu besetzen.

    Hätte er das nicht getan, dann hätte er eine Chance gehabt.

  • China macht das was sich rechnet. Das sieht man an der Entwicklung BEV/ PHEV. Wenn´s so weiter geht wird der BEV vom PHEV abgelöst und dann sind wir wieder beim Verbrenner.

    ""Batterie-elektrische Fahrzeuge (BEV) kamen dabei auf 551.000 der 991.000 NEV-Verkäufe, 10 Prozent bergab gegenüber Juni, aber ein moderates Plus von 2,6 Prozent gegenüber Juli 2023. Der Plug-in-Hybrid-Absatz (PHEV) stieg dagegen auf ein Allzeithoch von 438.000 Einheiten (+0,5% gegenüber Juni, +81% YoY). Dieser Trend hält in China nun schon seit mehreren Monaten an. Die Verkäufe von Brennstoffzellen-Fahrzeugen bleiben dagegen unbedeutend: Sie lagen im Juli bei 1.000 Einheiten.

    Man sollte nicht einzelne Daten herauspicken. Im Oktober sah es wie folgt aus: 776.000 BEV und 472.000 PHEV.

    PHEV sind immer noch eine bessere Alternative als reine Verbrenner. Beide zusammen haben in China in Q 3 mehr als die Hälfte der Neuzulassungen ausgemacht. Davon träumt so mancher Verkehrsminister in der EU.

  • Das E-Auto wurde und wird politisch und lobbyistisch massiv bekämpft. So viel sollte klar sein.

    Ausbau der Ladeinfrastruktur etc. kommt nicht in Ansatz in dem Maße voran, wie es notwendig wäre um einen großen Wechsel zu gewährleisten.

    Meiner Meinung nach liegt das Problem eher an einer komplett verschrobenen öffentlichen Debatte und einer zu langsam bereitgestellten öffentlichen Ladeinfrastruktur als an der Technologie des E-Autos.

    Über die Verfügbarkeit von erschwinglichen E-Autos haben wir schon im Thema gesprochen. Je teurer die Modelle sind, desto weniger werden sie gekauft und umso langsamer drückt man sie in den Markt - und bleibt bei dem Modell, bei dem man eigentlich bleiben will - beim Verbrenner.

  • Ich bin mir sicher was eine grüne deutsche Aussenministerin oder allgemein viele von aussen über ihn denk, tangiert den höchstens peripher 8) von Ernst nehmen mal ganz zu schweigen. Der schmunzelt die fast alle mehr oder weniger weg, weil er sehr ähnlich über uns denkt wie Putin, nur verpackt er es diplomatischer in wenig bis nichts von Bedeutung sagen und noch weniger zulassen. Der handelt einfach wie es ihm passt.

    Guten Tag

    Yepp diplomatisch ist das Stichwort 😉😉 ist einigen unseren Politikern in verantwortlicher Regierungsveratwortung abhanden gekommen 👎

  • Es ist wie in der grossen Politik. Da gibts keine eigenen Fehler und der Kunde/Wähler ist nur zu blöd das grosse ganze zu verstehen. Dass das bisherige E-Auto einfach in vielen Belangen gar nicht so gut ist wie man es gerne hätte/hinstellen möchte, kann genauso wenig sein, wie das die zustimmungstechnisch seit Ewigkeiten immer mehr abgewatsche Regierung einfach schlecht gearbeitet hat.

    Mit dieser total überheblichen Haltung wird man ganz bestimmt bald ganz grossen Zuspruch bekommen! :facepalm:

  • Es ist wie in der grossen Politik. Da gibts keine eigenen Fehler und der Kunde/Wähler ist nur zu blöd das grosse ganze zu verstehen. Dass das bisherige E-Auto einfach in vielen Belangen gar nicht so gut ist wie man es gerne hätte/hinstellen möchte, kann genauso wenig sein, wie das die zustimmungstechnisch seit Ewigkeiten immer mehr abgewatsche Regierung einfach schlecht gearbeitet hat.

    Mit dieser total überheblichen Haltung wird man ganz bestimmt bald ganz grossen Zuspruch bekommen! :facepalm:

    Sry aber was an einem E-Auto ist denn jetzt "nicht so gut"?
    Mal im ernst, neutral betrachtet gibt es doch bis auf "brumm brumm Geräuch und Gangschaltung" kein vernünftiges Argument gegen ein E-Auto.
    Reichweiten stimmen, Ladezeiten wurden erheblich kürzer, die Leistung ist nahezu allen Verbrennern bei weitem überlegen, die Ladeinfrastruktur, wenn auch zum Teil nur sporadisch vorhanden, ist zumindest da und in den bisherigen Fällen ausreichend.
    Es liegt m.M.n. nicht am Auto oder dessen Technik selbst.

  • Man sollte nicht einzelne Daten herauspicken. Im Oktober sah es wie folgt aus: 776.000 BEV und 472.000 PHEV.

    PHEV sind immer noch eine bessere Alternative als reine Verbrenner. Beide zusammen haben in China in Q 3 mehr als die Hälfte der Neuzulassungen ausgemacht. Davon träumt so mancher Verkehrsminister in der EU.

    na na na, da brauche ich nichts herauspicken, sondern nur aufmerksam die Presse verfolgen.

    Das große Aber: Die äußert positive Entwicklung mit einem Plus von fast 50 Prozent auf Jahressicht ist laut den Zahlen der China Association of Automobile Manufacturers (CAAM) vor allem auf das starke Wachstum der Plug-in-Hybride zurückzuführen. Die PHEV kamen im Oktober auf 587.000 Verkäufe (+89,7 Prozent). Die Batterie-elektrischen Fahrzeuge stellen zwar mit 842.000 Einheiten auch im Oktober die Mehrheit, allerdings ist das Wachstum mit 30,4 Prozent deutlich langsamer. Über 30 Prozent Plus auf Jahressicht sind immer noch ein enormes Wachstum. Die Zugewinne bei den Plug-in-Hybriden bedeuten aber auch, dass in China weiterhin über 500.000 Autos pro Monat auf den Markt kommen, die zwar als New Energy Vehicle gesehen werden, aber eben immer noch einen Verbrennungsmotor an Bord haben.

  • Die Batterie ist Umwelttechnisch und in anderen Bereichen nach wie vor ein grosses Problem. Der Strom mit Erneuerbaren als gewünscht fast einzige Energiequelle genauso. Die Zeiträume und Aufwendungen alles umzustellen. Der deutsche Sonderweg, alle Zwischenlösungen, egal ob Verkehr, Wirtschaft, Energie viel zu nah aufeinander und vieles total überdreht zwanghaft abzuwickeln und jede Kritik daran rein ideologisch abzubügeln. Aber lassen wir das.

    Das führt eh zu nichts.

  • Die Batterie ist Umwelttechnisch und in anderen Bereichen nach wie vor ein grosses Problem. Der Strom mit Erneuerbaren als gewünscht fast einzige Energiequelle genauso. Die Zeiträume und Aufwendungen alles umzustellen. Der deutsche Sonderweg, alle Zwischenlösungen, egal ob Verkehr, Wirtschaft, Energie viel zu nah aufeinander und vieles total überdreht zwanghaft abzuwickeln und jede Kritik daran rein ideologisch abzubügeln. Aber lassen wir das.

    Das führt eh zu nichts.

    Das aber hat ja mit dem Auto selbst nicht viel zu tun. Es ist eher ein ideologisches Ding.
    Das Batterien derzeit noch nicht wirklich nachhaltig sind ist kein Geheimnis, aber das ist ein Verbrenner ja auch nicht. Und was meinst wo der Strom/die Energie herkommt, um Benzin/Diesel herszustellen, diesen an die Tankstellen zu transportieren und in die Autos zu pumpen? Sicher auch nicht nur aus EE.
    Und ja es führt zu nichts, weil du ideologisch argumentierst, ideologisch denkst und überhaupt nicht sachlich darlegen kannst, warum ein E-Auto in vielen Belangen nicht so gut sein soll, was ja auch der Ursprung deiner Behauptung war. Elektronische Technik und selbst Batterien hast du ja auch im Verbrenner drin.

    Aber danke darüber geredet zu haben, auch wenn es zu nichts führt.

  • 1. Gar nicht, was kann ich für Deine uninformative Quelle?

    2. Geisteswissenschaften

    https://www.destatis.de/DE/Themen/Gese…chergruppe.html

    Na ja, was an den absoluten Studierendenzahlen jetzt so uninformativ ist, weiß ich nicht so wirklich. Ich hätte die jetzt eher als höchst naturwissenschaftlich angesehen.

    Sehr informativ ist hingegen, dass die Anzahl der Studierenden in der Fächergruppe Geisteswissenschaften (die übrigens einige Disziplinen mehr als Gender Studies umfassen) seit 2021/22 zurückgegangen ist. Passt irgendwie nicht zur vorher getroffenen Behauptung.

  • Ich freue mich schon auf die diplomatischen Auftritte eines ständig finster dreinschauenden Merz. :popcorn:

    Wenn der sagt, wo es langgeht, wird gefolgt. Da wird auch der größte Gegner des E-Autos ein E-Auto kaufen und der größte Gegner der Wärmepumpe Wärme pumpen. Wenn die Direktive aus der 'richtigen Ecke' kommt, dann sind die Bedenken nicht mehr so groß. Dann hat man einfach besser kommuniziert. Macht jetzt und diskutiert nicht. Wenn der Ton besser ankommt, von mir aus.


    Die Batterie ist Umwelttechnisch und in anderen Bereichen nach wie vor ein grosses Problem. Der Strom mit Erneuerbaren als gewünscht fast einzige Energiequelle genauso. Die Zeiträume und Aufwendungen alles umzustellen. Der deutsche Sonderweg, alle Zwischenlösungen, egal ob Verkehr, Wirtschaft, Energie viel zu nah aufeinander und vieles total überdreht zwanghaft abzuwickeln und jede Kritik daran rein ideologisch abzubügeln. Aber lassen wir das.

    Das führt eh zu nichts.

    Es ist kein deutscher Sonderweg. Ich frage mich immer wieder, wie man darauf kommt.

    Einmal editiert, zuletzt von trekronor (26. November 2024 um 22:18) aus folgendem Grund: Ein Beitrag von trekronor mit diesem Beitrag zusammengefügt.

  • na na na, da brauche ich nichts herauspicken, sondern nur aufmerksam die Presse verfolgen.

    Das große Aber: Die äußert positive Entwicklung mit einem Plus von fast 50 Prozent auf Jahressicht ist laut den Zahlen der China Association of Automobile Manufacturers (CAAM) vor allem auf das starke Wachstum der Plug-in-Hybride zurückzuführen. Die PHEV kamen im Oktober auf 587.000 Verkäufe (+89,7 Prozent). Die Batterie-elektrischen Fahrzeuge stellen zwar mit 842.000 Einheiten auch im Oktober die Mehrheit, allerdings ist das Wachstum mit 30,4 Prozent deutlich langsamer. Über 30 Prozent Plus auf Jahressicht sind immer noch ein enormes Wachstum. Die Zugewinne bei den Plug-in-Hybriden bedeuten aber auch, dass in China weiterhin über 500.000 Autos pro Monat auf den Markt kommen, die zwar als New Energy Vehicle gesehen werden, aber eben immer noch einen Verbrennungsmotor an Bord haben.

    Das ist perse nichts schlechtes. In China musst du genau so eine komplette Flotte austauschen und parallel eine Infrastruktur für BEV schaffen. In diesem Zusammenhang hilft dir der PHEV erstmal ein Stück weiter.