Zudem Thema im Allgemeinen gestern bei Hart aber Fair eine interessante und zugleich nüchterne Aussage von Prof. Carsten Watzl, der dabei etwas in die Zukunft blickte. Als der oft zitierte Satz "Wir müssen lernen mit dem Virus zu leben" aufkam stimmte er dem zu und sagte, dass dieses Virus irgendwann seinen Platz in unserer Gesellschaft eingenommen hat und wir mit entsprechenden Todeszahlen leben müssen ohne, dass das Gesundheitssystem gleich in Schwierigkeiten kommt. Genauso wie wir mit rund 3.000 Verkehrstoten oder 10.000-20.000 Grippetoten im Jahr leben müssen, werden wir mit einer entsprechenden Anzahl an Coronatoten im Jahr (Zitat: "Was wahrscheinlich irgendwo dazwischen liegt") irgendwann leben müssen. Die Frage ist nur wann wir das als Gesellschaft akzeptieren.
Omikron könnte hier vielleicht wirklich das Ende der Pandemie einläuten. Die Frage ist nur, ob es für uns in Deutschland mit dieser niedrigen Impfquote ein Ende mit einem zu großem Schrecken wird....
chris
Haben wir damit nun das Eingeständnis, dass Streeck schon sehr, sehr früh in der Pandemie die einzig zutreffende Prognose getroffen hat und alle menschlichen Allmachtsphantasien mit irgendwelchen Lockdowns die Natur zu besiegen gescheitert sind?